Kam mir die Idee, nachdem ich Tarantinos letztes Meisterwerk "Death Proof" gesehen hatte? Kam mir die Idee, nachdem ich Stunden mit "Need For Speed: Carbon" auf dem Nintendo Wii verbracht hatte? Nein, die Idee kam mir gar nicht. Sie kam meiner Frau. Die Idee, den chinesischen Führerschein zu machen! Und da mysan.de sich ja immer wieder um heisse Schlitten kümmert, ist jetzt ein ganz spezielles Fahrzeug dran - ein Volkswagen 1.8 Liter-Motor Auto, Modell "Santana". Gibt es nur in China.
Audi und das iPhone: Das ist Hightech in perfektem Design. Bereits bei seiner Markteinführung kann das erste Handy von Apple in allen Audi-Modellen genutzt werden. Der Verkaufschlager in den USA (mehr als 270000 verkaufte Exemplare in den ersten 30 Stunden), wird auch hierzulande heiß erwartet. Laut einer Umfrage möchte jeder dritte Apple-Fan das Gerät auf jeden Fall kaufen „und zwar sofort“.
Der rasante Action-Thriller SHOOT ‛EM UP gibt mit einer unvergesslichen Anfangsszene Vollgas, um anschließend sein atemloses Tempo unbeirrt beizubehalten. Clive Owen spielt den geheimnisvollen Einzelgänger Mr. Smith, der sich ganz gegen seine Gewohnheit mit der schönen DQ (Monica Bellucci) verbündet: Es gilt, ein neugeborenes Baby vor einem Kriminellen (Paul Giamatti) zu bewahren, der die drei unerbittlich durch die Stadt jagt. Drehbuch und Regie verantwortet Michael Davis (Monster Man – Die Hölle auf Rädern).
Mr. Smith (Clive Owen) ist ebenso cool wie heißblütig, so jähzornig wie hartgesotten. Urplötzlich muss er das unschuldigste Wesen der Welt beschützen – ein neugeborenes Kind. Während eines ohrenbetäubenden Feuergefechts spielt Smith den Geburtshelfer und begreift schnell, dass eine finstere Gang hinter dem Säugling her ist: Dessen erster Schrei soll auch sein letzter sein. Die schier unerschöpfliche Armee undurchsichtiger Attentäter wird von Hertz (Paul Giamatti) angeführt und hat den Auftrag, jede Spur des Babys auszulöschen.
Während sich Smith im bellenden Stakkato des permanenten Kugelhagels seiner Haut wehrt, versucht er zusammen mit der Prostituierten DQ (Monica Bellucci) dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, bevor sie alle drei zu viel Blei schlucken. Das Baby soll sterben. Aber warum?
Deutscher Kinostart: 20. September 2007.
Bilder zu dem Action-Wahnsinn gibt es im mysan.de media center:

Links: Paul Giamatti. Rechts: Clive Owen - mit Karotte in der Hand!?!
Über die Produktion.
„Shoot ’Em Up“ ist ein hyperhektischer und sehr innovativer Action-Film mit Hang zur schwarzen Komödie – eine temporeiche, atemlose Achterbahnfahrt fürs Publikum.
Die Idee zum Film entstand aus einer Szene in John Woos „Hard Boiled“ (Hard Boiled), in der der Held (Chow Yun-Fat) mit Kanone und einem Baby im Arm durch ein Krankenhaus brettert.
„Die Kombination eines hartgesottenen Typen mit der sprichwörtlichen Unschuld eines Babys schafft dramatische Spannung und ein unvergessliches Bild“, sagt Autor/Regisseur Michael Davis, zu dessen preisgekrönten Filmen „Eight Days a Week“ (Mein Traummädchen von nebenan) und „100 Girls“ (Eins, Zwei, Pie – Wer die Wahl hat, hat die Qual) zählen. Davis baute diese Situation aus und entwickelte eine Szene mit einer Schießerei in dem Raum, in dem der Held gleichzeitig bei einer Geburt assistiert. „Das war für mich eine tolle Anfangsszene“, sagt der fantasievolle Regisseur.
„,Shoot ’Em Up‘ ähnelt von der Machart John Woos amerikanischen Filmen – im Mittelpunkt steht der jähzornigste Mann der Welt, Mr. Smith, der in einer lebensgefährlichen Situation auf ein Baby aufpassen muss“, fährt Davis fort, der auch das Originaldrehbuch geschrieben hat. „Es geht also darum, Schießereien clever und fantasievoll zu variieren.“
„Das Einfachste dabei war die Ausarbeitung der Schießerei-Varianten“, berichtet Davis, der sich als Storyboard-Zeichner einen Namen gemacht hat. Er dachte sich eine ganze Reihe origineller und sehr extremer Situationen aus, die sich für die Inszenierung von Schießereien eignen. Nachdem es anfangs in der Geburtsszene zu einem wilden Feuergefecht gekommen ist, folgt eine Schießerei, bei der sich Smith und mehrere Fallschirmjäger aus einem Flugzeug stürzen, außerdem eine Szene, in der Smith auf ein Spielplatz-Karussell schießt, um es so rotieren zu lassen, damit ein Scharfschütze das darauf liegende Baby nicht treffen kann. Und in einer perfekten Kombination von Sex und Gewalt lieben sich Smith und seine Komplizin, die Prostituierte DQ mitten im Kugelhagel.
„Aber die Handlung braucht einen Aufhänger – es war viel komplizierter, den geheimnisvollen Anlass für die Story zu konstruieren: Warum sind die Bösewichte so unerbittlich hinter dem Baby her?“, fügt Davis hinzu.
John Woos Film war dabei ein Vorbild. Aber die eigentliche Idee zu „Shoot ’Em Up“ entstand schon Jahrzehnte früher, als Davis in der sechsten Klasse auf der Schreibmaschine eigene hundertseitige James-Bond-Romane verfasste – sie trugen Titel wie „Maskerade des Todes“ und „Speerspitze“ und ahmten Ian Flemings Stil nach. „Seitdem träume ich davon, einen kompromisslosen Action-Film zu drehen – als Autor der Romane meiner Kinderzeit genau wie jetzt, bei der Arbeit an meinem Drehbuch und der Animation“, sagt Davis, der 17.000 Bilder zeichnete, um die elf Action-Sequenzen des Films in einen 15-minütigen Animationsfilm umzusetzen und so als Verkaufsargument zu verwenden. Das erwies sich als sehr effektiv: Er überzeugte damit die Produzenten Susan Montford, Don Murphy und Rick Benattar (der wie Davis selbst ein Bond-Fan ist), die Studiobosse bei New Line Cinema und letztlich auch die Darsteller. „Die Animation brachte die furiose Dynamik des Films auf den Punkt. Es war dann wirklich spannend mitzuerleben, wie sich die gezeichnete Version in reale Aufnahmen verwandelte“, sagt Davis.
Hollywood hat ein kurzes Gedächtnis. Selbst der fähigste Drehbuchautor bekommt als Filmemacher kaum eine Chance. Erst eine göttliche Fügung half Davis: Aus Studententagen an der University of Southern California kannte er Produzent Don Murphy („Transformers“, „Natural Born Killers“, „League of Extraordinary Gentlemen“/Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen), der sich mit seinen Partnern Susan Montford und Rick Benattar der Sache annahm.
„Wir erkannten die außergewöhnlichen Qualitäten des ,Shoot ’Em Up‘-Skripts – der Film musste einfach gemacht werden. Was uns gut in den Kram passte, denn es persifliert die großen amerikanischen Obsessionen: Kanonen, Brüste und Gewalt – in der Reihenfolge“, sagt Don Murphy, dessen Firma Angry Films dem Regisseur bei der Präsentation des Filmkonzepts half: Trailer und Action-Szenen zeichnete und animierte er selbst. „Wir schickten dieses mitreißende animierte DVD-Video an New Line Cinema als unsere erste Wahl, und dort wurde es begeistert aufgenommen“, fügt Susan Montford hinzu.
Die Manager bei New Line Cinema erkannten das Potenzial des Films, als sie sich Davis’ Animation anschauten und stellten es den Studiobossen vor, die grünes Licht gaben. „New Line ermöglichte die Verpflichtung der großartigen Darsteller und des Filmteams“, sagt Murphy. „Michaels Animation belegte sein leidenschaftliches Engagement für den Stoff. Er musste ganz einfach auch die Regie übernehmen.“ So bekam Davis endlich seine Chance.
Michael Davis beschreibt „Shoot ’Em Up“ als „Proleten-Bond-Film: Mr. Smith ist das genaue Gegenteil von James Bond. Irgendetwas hat bei ihm einen mentalen Knacks ausgelöst: Er ist obdachlos, wirkt wie ein Underdog à la Rocky, kann sich auf niemanden verlassen – außer auf sich selbst. Er lebt mittellos in einem abbruchreifen Haus. Bond kann sich auf all seine technischen Spielereien verlassen. Doch Mr. Smith kann nur hervorragend schießen – deshalb isst er Karotten, weil die gut für die Augen sind. Außerdem hält er eine Ratte als Haustier, der er beigebracht hat, seine Tür zu öffnen – da ist von High-Tech nichts zu spüren.“ Doch Smith ist auch ein Genie. „Mir bringt es immer Spaß mitzuerleben, wie der Typ sich aus der Bredouille herausboxt und wie es dabei in seinem Kopf arbeitet. Das ist viel spannender als jedes große technische Spektakel, denn dabei zählt nur der Grips“, fügt Davis hinzu, der seinen Film von Anfang an aus dem Bauch heraus machen und mit starken Sprüchen garnieren wollte.
Dazu Produzentin Susan Montford: „Jeder Kinofan wird von diesem Film begeistert sein – er zitiert die Italowestern von Sergio Leone, Melvilles französische Gangsterfilme und natürlich John Woo. Die Hauptfiguren sind Kino-Archetypen, denen Michael Davis mit seiner total abgedrehten Fantasie zu neuer Blüte verhilft. DQ ist die tragische Prostituierte/Mutterfigur. Smith ist der mythisch-hartgesottene Einzelgänger, der jede Menge cooler Sprüche klopft. Sie sind die klassischen Außenseiter – um am Leben zu bleiben, setzen sie alles auf eine Karte. Als das Baby auftaucht und sie zusammenbringt, steht beider Leben plötzlich kopf. Sie machen gemeinsame Sache, um das Baby vor jenem Fetischisten/Gangster Hertz zu beschützen, der sich eine Haarsträhne über die Glatze kämmt. Wie der berüchtigte Fessel- und Folterkiller Dennis Rader (der BTK-Killer: „Bind, torture, kill“) wirkt er zunächst wie ein ganz normaler Familienvater.“
Auf Michael Davis’ Wunschliste für seine Traumbesetzung stand Clive Owen als Mr. Smith ganz oben. Owen spielte seine bekanntesten Rollen in „Sin City“ (Sin City) und „Inside Man“ (Inside Man). „Clive ist ein geradliniger Action-Held – allerdings haben wir nie ernsthaft daran geglaubt, dass er mitmachen würde“, sagt Davis.
Doch Owen hatte zufällig gerade einen anderen Film abgelehnt und wollte Mr. Smith unbedingt spielen. Er traf sich mit Davis, die beiden verstanden sich sofort, und, wie man in England sagt: „Bob’s your uncle!“ – die Sache war abgemacht. Sie beschlossen, dass Owen die ungewöhnliche Rolle mit britischem Akzent spielen sollte, weil man den Briten rabenschwarzen Humor nachsagt. „Mit dem britischen Akzent wirkt er noch ruppiger“, erklärt Davis.
„,Shoot ’Em Up‘ ist total abgefahren“, sagt Clive Owen. „Eines der überzeugendsten und originellsten Drehbücher, die ich seit Langem gelesen habe. Es geht sofort mit rasendem Tempo und sehr ungewöhnlichen Situationen los – und die Spannung wird bis zum Ende durchgehalten. Es gibt ein Dutzend unglaublicher, genialer Schießereien. Und den Gegenpol bilden Humor und ausgeklügelte Sprüche. Als ich das Skript las, rief ich sofort meinen Agenten an uns sagte: ,Wenn der Regisseur das umsetzen kann, wird das ein außergewöhnlicher Film.‘ Und als ich Michael dann kennenlernte, merkte ich sofort, dass er das schafft – letztlich wartet er seit sieben Jahren darauf, diesen Film zu machen. Man muss schon ein kluger Kopf, ein ganz besonderer Mensch sein, um das durchzuziehen.“
„So wie ich Smith darstelle, erfahren wir recht wenig über ihn“, fügt Owen hinzu. „Er ist sehr verschlossen, schießt hervorragend, aber irgendwie bleibt er unnahbar. Er will mit der ganzen Sache nichts zu tun haben. Doch er hat das Baby nun mal am Hals und rennt den ganzen Film über mit ihm herum. Und er passt bestens auf das Kind auf. Das hat symbolische Untertöne. Ein sehr origineller Action-Held“, lacht der Schauspieler.
„Clive ist ein Prototyp wie der junge Sean Connery – ein Alpha-Tier, sexy, intelligent, mit schnellem Verstand. Er spielt sehr zurückhaltend und nuanciert – ein wunderbarer Gegenpol zu der völlig überdrehten Action, in die er gerät“, sagt Produzent Don Murphy, der wie seine Produzentenkollegen der Meinung war, dass dieses einzigartige Drehbuch entsprechend besetzt werden musste – sie zogen also unverbrauchte Darsteller mit Tiefgang vor.
„Clive spielt Mr. Smith grüblerisch und geheimnisvoll. Außerdem führt er viele seiner Stunts selbst aus – wirklich hervorragend. Man kann keine Minute die Augen von ihm lassen“, fügt Produzentin Susan Montford hinzu.
„Mr. Smith ist der zornigste Mann der Welt“, sagt Michael Davis. „Es gibt ein dunkles Kapitel in seiner Vergangenheit, das ihn so wütend gemacht hat, und deswegen dreht er heute auch schon beim geringsten Anlass durch. Er regt sich über all die Kleinigkeiten auf, die jeden von uns in der Realität irritieren – wenn jemand Kaugummi kaut, wenn ein Autofahrer beim Abbiegen seinen Blinker nicht benutzt, wenn jemand seinen Kaffee hörbar schlürft. Smith ist zwar abgebrüht, aber trotzdem können wir uns in ihn hineinversetzen. Es gibt eine Vorgeschichte, die andeutet, warum er obdachlos ist und diese hervorragenden Fähigkeiten entwickelt hat. Der Film wird also nicht nur durch die Frage strukturiert, warum die Bösewichte das Baby umbringen wollen, sondern auch durch die deutliche Weiterentwicklung der Hauptfigur. Smith wirkt zunächst sarkastisch und aufgebracht, doch ironischerweise ist gerade er die sensibelste Figur des Films. Deswegen regt er sich ständig auf – weil er so sensibel ist.“
Clive Owen sieht das ähnlich: „Smith behauptet, er hasse alles und jeden, aber das stimmt nicht. Natürlich hat er was dagegen, wenn Leute ihn umlegen wollen. Das gibt ihm einen Adrenalinschub, und manchmal geht er recht skrupellos vor. Aber letztlich bekommt er sein Problem immer wieder in den Griff.“
Die Schlüsselrolle der DQ übernimmt die Italienerin Monica Bellucci – Smith bittet die Prostituierte DQ, mit ihm für das Neugeborene zu sorgen. „Monica ist eine unglaublich schöne, tiefgründige Schauspielerin, für die Schamgefühl erfreulicherweise ein Fremdwort ist“, sagt Produzentin Susan Montford. „Als wir sie uns in der Rolle der DQ vorstellten, verblassten alle Alternativen.“
Michael Davis pflichtet ihr bei: „Monica ist die Idealbesetzung, weil ich als Gegenpart zu Smith eine genauso starke Persönlichkeit brauche. Außerdem ist sie sehr sexy – und die einzige Figur im Film, die sich von Smith nicht unterbuttern lässt. Sie bietet ihm immer wieder die Stirn. Wunderbar passt auch, dass italienische Familien von matriarchalisch starken Figuren dominiert werden. Eigentlich heißt sie Donna Quintana, aber Smith kürzt das auf DQ ab. Sie bildet das emotionale Zentrum des Films. Sie sagt immer offen und ehrlich, was sie denkt, und letztlich löst sie in Smith eine Veränderung aus: Er öffnet sich, kümmert sich mehr um seine Mitmenschen, seine emotionalen Wunden beginnen zu heilen.“
Bellucci reizte das originelle Skript und die Mischung höchst unterschiedlicher Elemente. „,Shoot ‘Em Up‘ ist brutal, Rock’n’Roll, sexy, düster, gruselig, aber auch sehr menschlich und humorvoll. Diese Kombination erlebt man nicht alle Tage“, sagt die Schauspielerin, der aber auch die unkonventionelle Lovestory gefiel. „Am Anfang des Films wissen weder Smith noch DQ, wie man liebt oder was Liebe eigentlich bedeutet. Erst durch das Baby, an das sie zufällig geraten, finden sie zu sich selbst. Und indem sie sich um das Baby kümmern, entdecken sie die Liebe zueinander.“ Bellucci mag aber auch DQ: „Sie ist eine Hure mit einer abartigen Spezialität. Ich spiele sie gern, weil sie die totale Freiheit auslebt. Sie geht mit gefährlichen und düster-schmutzigen Dingen sehr spielerisch um.“
Vor einigen Jahren hat Michael Davis ein Drehbuch über Alfred Kinsey geschrieben. „Seit ich mich so intensiv mit der menschlichen Sexualität beschäftigt habe, fließt das in alle meine Drehbücher ein – der Sex spielt immer eine wichtige Rolle. Wenn ich das Kinsey-Skript nicht geschrieben hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, über eine Hure zu schreiben, die Muttermilch absondert. In ,Shoot ’Em Up‘ hat der Held ein Baby am Hals. Wen soll er um Hilfe bitten? Warum nicht eine Frau, die das Baby stillen kann? DQ ergänzt Smith perfekt, weil sie eine große Hilfe ist. Ebenso wie Smiths Leben zerstört wurde, hat auch DQ eine Vergangenheit, die ihr zu schaffen macht. Daraus entwickelt sich eine starke Liebesgeschichte zweier geschundener Menschen, die sich finden und eine Ersatzfamilie bilden – das stärkt die Story.“
„Monica ist eine hervorragende Schauspielerin und hat bereits unglaubliche Leistungen gezeigt“, sagt Clive Owen. „Im Film haben wir offensichtlich etwas gemeinsam – ich bitte sie um Hilfe, weil das Kind Muttermilch braucht. Die Beziehung ist recht ruppig, aber man spürt doch deutlich, wie sehr sie einander mögen. Sie geht mit dem Baby sehr liebevoll um, und so entsteht aus uns eine verrückte kleine Familie.“
Paul Giamatti spielt Hertz, den Anführer der Schurken, der Smith unerbittlich auf den Fersen bleibt. „Das Interessante an den Bösewichten ist ja, dass sie nicht 24 Stunden am Tag böse sind“, sagt Michael Davis. „Sie halten sich selbst durchaus nicht für böse – die Frage stellte sich also: Wie kommt der Böse auf die Idee, dass er nicht der Böse ist? Entsprechend ruft Hertz während des gesamten Films immer wieder zu Hause an und redet mit seiner Frau, als ob er Börsenmakler an der Wall Street wäre. Er muss eben Überstunden machen. Sein Familienleben bildet den Gegenpol zu seiner grausigen Brutalität.“
„Ein Thriller steht und fällt mit dem Bösewicht“, fährt Davis fort. „Also wollte ich mit Hertz ein echtes Wagnis eingehen. Ich brauchte einen Schauspieler, der sich in ihn hineinversetzen kann. Die Idee entwickelte sich von selbst, weil sie dem Klischee widerspricht. Körperlich wirkt er durchaus nicht wie ein übermächtiger Schurke, dafür mental umso mehr. Lustig wird es dadurch, dass Hertz in allem auf große Formate steht: Er hat eine gewaltige Wumme, fährt einen riesigen Wagen, trägt eine enorme Gürtelschnalle und will damit seine geringe Körpergröße ausgleichen. Nur ein überragender Schauspieler kann aus Hertz diese erweiterte Dimension herausholen.“
„Paul spielt meist eher ängstliche Typen – diesmal darf er einen ausgesprochenen Bösewicht darstellen, den Michael dem BTK-Killer nachempfunden hat. Er wirkt ebenso komisch wie gruselig“, sagt Produzentin Susan Montford.
Giamatti hat nie zuvor einen Schurken gespielt und auch noch nie geschossen – dennoch wollte er den Film machen: „Gegen Ende gibt es eine Art Gestapo-Szene, in der ich Smith alle Finger breche. Als ich das Drehbuch las, wollte ich diese Szene unbedingt spielen: Sie dauert endlos, und ich breche wirklich jeden Finger einzeln – langsam und sorgfältig. Das hat Spaß gemacht. Ich will seinen Willen brechen. Mir geht es eher darum, die Seele der Leute auszulöschen. In einer tollen Szene darf ich auch Monica Bellucci foltern – das war super. Sie ist fantastisch – eine unglaublich interessante Schauspielerin.“
„Clive kann gestörte, mürrisch-grimmige Typen hervorragend spielen. Er gestaltet den Helden sehr interessant, mit einer düsteren Note. Komisch ist das schon, denn ich spiele den Hertz fast als einen fröhlichen Typen – ein abartiger Rollentausch“, sagt Giamatti.
Dazu Owen: „Hertz kennt keine Hemmungen, er dreht von Anfang bis Ende voll auf. Er ist der Hauptgegner. Das Wunderbare an Pauls Darstellung ist der rabenschwarze Humor, den das Skript vorgibt: Paul setzt das perfekt um – hundertprozentig engagiert, ohne Wenn und Aber. Ein ganz fieser Typ – aber es bringt unglaublich Spaß, ihm dabei zuzuschauen.“
„Paul ist der vollkommene Schurke – so haben wir ihn noch nie gesehen. Als überragendem Schauspieler gelingt es ihm, Hertz’ Komplexe sichtbar zu machen, ohne ihn zur Bösewicht-Karikatur zu machen – das ist eine sehr schwierige Aufgabe“, fügt Produzent Rick Benattar hinzu.
Und Giamatti sagt über Hertz: „Ich spiele einen intuitiv-genialen FBI-Profiler, der vom rechten Pfad abgekommen ist. Es geht darum, ihn gegen das Klischee darzustellen – wir dachten uns also aus, ihn wie einen Buchhalter aussehen zu lassen. Äußerlich wirkt er wie ein farbloser Nobody. Michael entwickelte die Figur eines Killers, der aber zu Hause sein Familienleben pflegt. Mitten in den unglaublichsten Gewaltszenen unterhalte ich mich liebevoll mit meiner Frau. Glücklich ist Hertz, wenn er jemandem in den Kopf schießt“, lacht der Schauspieler. „Vor allem geht es um diese groß angelegten, coolen Schießereien.“
Giamatti vertiefte sich derart enthusiastisch in die Rolle, dass er seinen Friseur überredete, ihm eine Glatze zu schneiden, wobei er lange Strähnen stehen ließ, die man dann über die Glatze kämmen konnte. Außerdem umrahmt ein Bart sein Gesicht. Der Clou war schließlich der fettige Look, bei dem mit Pomade nachgeholfen wurde.
„Paul Giamatti ist ein Jedermann, der nette Nachbar – deshalb ist er auch so beliebt. In ,Shoot ’Em Up‘ bekam er jedoch die Chance, richtig auf die Pauke zu hauen. Er ist quasi der größte Bond-Bösewicht, den es nie gegeben hat“, sagt Produzent Don Murphy.
„Hertz hält sich für schlauer als alle anderen“, sagt Giamatti. „Ich bin der Mann fürs Grobe, der mit seinen Soldaten loszieht und Leute umbringen will. Ich habe das Heft immer fest in der Hand. Oft sitze ich hinten im Wagen und erteile den Befehl, Leute umzunieten. Clive musste sich dagegen viel mehr anstrengen. Er ist an allen wesentlichen Action-Szenen beteiligt.“
„Ich musste mich richtig in Form bringen, weil die Rolle körperlich sehr anspruchsvoll ist“, sagt Owen. „Die Action in diesem Film ist sehr dynamisch, treibt uns unerbittlich vorwärts, nie gibt es eine ruhige Minute. Und der Humor unterscheidet sich von jedem anderen Action-Film: Die Action ist ausgesprochen witzig – unerwartet, komisch und immer cool.“
„Ich halte die Schauspieler an, sehr glaubwürdig zu spielen“, sagt Autor/Regisseur Michael Davis. „Ich schätze das Wort ,überschwänglich‘: Darum geht es in diesem Film. In vielen Action-Filmen legt man nur auf das Knall-Bumm-Peng Wert, ständig krachen riesige Sachen zusammen, aber uns geht es um die Menschen, um die Intimität der Action. Das Besondere an ,Shoot ’Em Up‘: Unsere Spitzendarsteller haben sich noch nie so amüsiert wie in diesem überdrehten Action-Film.“
Die Schauspieler äußern sich durchweg begeistert über diese Dreherfahrung mit Davis.
„Michael liefert ein geniales Action-Skript“, lobt Clive Owen. „Bei Action-Szenen ist äußerste Disziplin erforderlich, aber meiner Meinung nach ist er einer der bestorganisierten Regisseure in meiner gesamten Karriere. Er sagt glasklar, was Sache ist, was ihm vorschwebt – während des gesamten Drehs gibt es kein Vertun. Wir haben wirklich sehr viele Einstellungen gedreht, aber er geht dabei immer unglaublich präzise vor.“
Monica Bellucci stimmt ihm zu: „Ich arbeite gern mit Michael Davis, weil er so begabt ist. Weil er auch das Drehbuch geschrieben hat, weiß er ganz genau, was er will. Er hat ein fantastisches Konzept für seinen Film.“
„Michael geht tatsächlich reichlich exzentrisch an den Film heran. Der wird von sehr viel wunderbar schwarzem Humor geprägt. Das Tempo lässt nie nach – ein sehr dynamischer Film“, sagt Paul Giamatti.
„Ich glaube, Michael Davis war von Geburt an bestimmt, diesen Film zu inszenieren“, fügt Produzentin Susan Montford hinzu. „Als er ihn schrieb, flossen seine persönlichen Charaktereigenschaften in die verschiedenen Figuren ein, ihre Macken, Obsessionen, Vorlieben – alles was ihm Spaß macht. Als er dann die Regie übernahm, hatte er all das selbst in der Hand, hauchte den Figuren Leben ein, die alle Teil seiner selbst sind.“
Davis’ Testvideo – 15 Minuten seiner handgezeichneten Animations-Sequenzen – gaben den Ausschlag, als bei New Line Cinema die Entscheidung zugunsten von „Shoot ’Em Up“ fiel – auch Hauptdarsteller Clive Owen ließ sich von diesen Szenen überzeugen. Sechs Monate lang animierte Davis die zehn großen Action-Sequenzen des Films per Hand – dazu waren 17.000 Zeichnungen erforderlich. Davis meint: „Das sieht wie der fertige Film aus – jede Einstellung, jeder Schnitt ist bereits vorhanden, aber eben animiert.“
Zunächst hätte Davis nie im Traum daran gedacht, dass sich das Testvideo so günstig auf den Verkauf des Konzepts auswirken würde. „Anfangs war das eher ein Hobby. Ich wollte ausprobieren, was ich mit dem Programm iMovie auf meinem Apple-Computer machen kann. Zunächst habe ich nur Blödsinn gemacht. Ich hatte ein Skript, von dem ich zwar überzeugt war, das ich aber nicht an den Mann bringen konnte. Ich wollte unbedingt einen Film drehen, und die Animation hat diesen Trieb vorerst befriedigt.“
„Als ich die erste Sequenz animiert hatte – die Schießerei der Fallschirmspringer –, fand ich das echt cool: Ich konnte ohne ein Filmteam inszenieren. Also wollte ich eine weitere Szene animieren. Im Hinterkopf überlegte ich, dass ich im Fall der tatsächlichen Realisierung mit dieser Animation dem Kameramann, Cutter und allen Beteiligten meine Vorstellungen sehr gut demonstrieren könnte.“
Erst später begriff er, dass die Animation auch den Verkauf seiner Idee wunderbar unterstützen konnte. Seine Vision war derart mitreißend und präzise, dass man bei New Line beschloss, Davis den Sprung vom unabhängigen Filmemacher zum Studio-Regisseur zu ermöglichen.
Neben dem Skript war das Test-Video auch für die Künstleragenturen ausschlaggebend, und etliche bedeutende Filmstars bekundeten ihr Interesse an dem Projekt. New Line und Davis wollten Clive Owen für die Hauptrolle, und das schlagkräftige Drehbuch brachte zusammen mit dem Testvideo die Entscheidung.
Da das Baby eine Schlüsselrolle spielt, wurden zwei Zwillingspaare für den Film engagiert. Außerdem kamen fünf Puppen zum Einsatz. Vor Beginn der Dreharbeiten wurde die in Toronto lebende Eva Mende Gibson von einem Agenten angesprochen – sie sollte in zwei Wochen die Zwillinge Lucas und Sydney, einen Jungen und ein Mädchen, gebären: Ob sie Lust hätte, bei einem Film mitzumachen? Sie reagierte zunächst überrascht, meinte dann aber: „Warum eigentlich nicht?“ Und so kamen ihre Kinder im Alter von zwei Wochen zu ihrer ersten Anprobe – einer Socke, die ihnen über den Kopf gezogen wurde. „Wahrscheinlich waren das ihre 15 Minuten Ruhm“, sagt Mende Gibson. „Mir kommt es vor, als ob ihr Baby-Fotoalbum unsterblich gemacht wird: Wenn sie groß sind, können wir uns auf der DVD anschauen, wie sie als Babys aussahen – das ist für die Nachwelt auf ewig festgehalten.“ Die lebendigen Babys wechselten sich vor der Kamera ständig ab und wurden oft auch durch Puppen ersetzt. Doch nach elf Drehwochen waren die Zwillinge zu groß geworden, und man entschied sich für ein weiteres Baby, das Lucas und Sydney während der restlichen Drehtage doubelte.
„Die Babys sind unglaublich“, sagt Clive Owen, der selbst Vater ist. „Immer wenn ein lebendiges Baby in der Szene mitwirkt, kreist alles nur noch um das Kind. Es war ein äußerst kluger Schachzug, ein schutzbedürftiges Baby ins Zentrum eines Action-Films zu stellen. Jeder Mensch reagiert sofort und instinktiv auf das Neugeborene, das überrascht, erschreckt und tödlichen Gefahren ausgesetzt wird. Einfach unwiderstehlich ist also die Idee, das Baby den gesamten Film über mitten in der verrücktesten Action mit dem Tode zu bedrohen.“
Der für Masken und Animatronik verantwortliche Paul Jones baute mit seinem Team fünf Babys, die alle als Double für das Filmkind Oliver einsprangen. Zwei der Puppen waren funktionsfähige, ferngesteuerte animatronische Roboter, drei weitere unbewegliche Stunt-Babys. Das ferngesteuerte Helden-Baby konnte ohne Kabel frei bewegt werden.
„Wir sehen das Baby strampeln und schreien, es bewegt die Arme und den Kopf, man kann es aufheben und damit aus dem Bild gehen“, sagt Jones, dessen Team die ersten Babyköpfe anhand seines eigenen Kleinkinds modellierte, denn die Zwillinge waren zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht geboren! Als sie dann das Licht der Welt erblickt hatten, passte er Hauttönung und Haar seiner Kunstbabys entsprechend an. „Manche Babys kommen ohne Haare auf die Welt. Im letzten Moment bereiteten wir also austauschbare Baby-Perücken vor“, grinst Jones. „Und das für die visuellen Effekte zuständige Team Mr. X Inc. tauschte dann digital das Gesicht aus, um absolute Authentizität zu gewährleisten.“
Vor der Konstruktion der animatronischen Säuglinge nahm Jones etliche Babys per Video auf, um Anhaltspunkte für ihre Bewegungen zu bekommen. Er untersuchte ihre Haut und ahmte sie mit weichem Silikon nach. Außerdem konstruierte seine Abteilung eine lebensgroße Puppe der Kindsmutter, die Mr. Smith in der Eingangssequenz des Films tragen muss. Abgetrennte Hände und Nabelschnüre sind nur einige der Requisiten, die in Jones geschäftiger Werkstatt entstanden. „Wir bestellten 20 Liter sehr nettes Blut von der Makeup Company in England“, grinst er. „Die machen das beste Filmblut. Das ,nette‘ Blut verwendeten wir für die Schauspieler, und für die übrigen 85 zerschossenen und zermalmten Leichen verwendeten wir unsere eigene Blutmischung, die wir aus Sirup und Lebensmittelfarbe herstellten.“ Genau genommen kommen fünf verschiedene Blutarten zum Einsatz – von trockenem Schorf über frisch sprudelndes Arterienblut bis hin zu dickflüssigem Blut.
Für die Folterszene, in der Hertz Mr. Smith die Finger bricht, ließ Jones seine britischen Kollegen Abgüsse von Owens Händen anfertigen, schon bevor der zu den Dreharbeiten anreiste. Davon stellte Jones Gußformen her, mit denen er künstliche Hände aus Silikon formte. Diese kommen in den Nahaufnahmen vor Owens Gesicht zum Einsatz, in denen Giamatti die Finger einen nach dem anderen „bricht“. Damit die Szene überzeugt, wird im Film ständig zwischen Owens echten und den künstlichen Fingern geschnitten.
Kein Action-Film – schon gar nicht ein so extremer wie „Shoot ’Em Up“ – kommt ohne Schusswaffen aus, die einen Großteil der Dreharbeiten bestimmten. Der Waffenexperte Charles Taylor stellte dafür etwa 80 verschiedene Waffen zur Verfügung. „Clive benutzt 18 verschiedene Schusswaffen, wenn er gegen die Bösewichte antritt. Hertz ist ein kleiner Mann mit einer großen Kanone – einer Desert Eagle Kaliber 50. Hertz’ Bande verwendet eine Mischung aus üblichen Waffen – von Handfeuerwaffen bis Maschinenpistolen“, sagt Taylor, der Clive Owen und Paul Giamatti vor Drehbeginn auf einem Schießstand einen Einführungskurs gab: Sie lernten grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit Waffen und wurden im Einsatz taktischer Waffen unter dem Fachbegriff CQB (Close Quarters Battle – Kampfhandlung auf kurze Distanz) ausgebildet.
„Vor allem brachte ich den Darstellern bei, wie man mit Schusswaffen umgeht, wenn der Angreifer sich in nächster Nähe befindet; wie man zielt, während man sich selbst bewegt; aber auch Waffentaktik für Fortgeschrittene, denn der Regisseur, der für jeden Mitwirkenden die Waffen selbst ausgesucht hat, verlangte, dass Clive Owen reichlich spektakuläre Sachen anstellt – er muss sich im Nahkampf also sehr gut auskennen“, sagt Taylor, der alle Waffen so umrüstete, dass man Platzpatronen verwenden konnte. Über den Daumen kalkuliert geht er von etwa 25.000 Platzpatronen aus, die während der Dreharbeiten abgefeuert wurden.
Eine von Taylors Waffen ist technisch so ausgereift, dass sie nur mit dem Daumenabdruck ihres Besitzers abgefeuert werden kann. In einer brutalen Szene muss Smith daher die Hand eines toten Angreifers abtrennen, um die Pistole mit dessen Daumenabdruck benutzen zu können.
Paul Giamatti kommentiert: „Ich musste eine Kanone namens Desert Eagle tragen – eine israelische Waffe. Ich glaube kaum, dass sie jemand als Handfeuerwaffe verwenden würde. Ich halte sie im Grunde für nicht einsetzbar, denn es handelt sich um eine enorm große und schwere Pistole mit Kaliber 50. Sie sieht toll aus, lässt sich aber nur schwer handhaben, weil sie so riesig ist. Schon wenn ich sie aus dem Halfter ziehen will, ist das ein großer Akt. Glücklicher war ich mit den kleineren Waffen – die fühlen sich nach dem Riesending wie Wasserpistolen an. Und sie sind viel einfacher zu handhaben. Aus dieser 50er-Kaliber-Waffe habe ich nie einen Schuss abgefeuert – ich hatte Angst, dass ich mir dabei den Arm breche!“
„Ich habe schon früher vor der Kamera Waffen benutzt, mir macht das nichts aus, aber in diesem Film muss ich mit den unterschiedlichsten Waffen umgehen“, sagt Owen. „Das ist total verrückt. Denn Smith verliert ständig seine Waffe und muss sich eine andere greifen. Die Jungs im Team bringen eine Menge Erfahrung mit – man muss sich also nur in Ruhe von ihnen anleiten lassen.“
Wenn geschossen wird, führt das zu Schusslöchern, Funken und generellem Chaos. „Von Anfang an hat mir Michael Davis eingeschärft, dass die Spezialeffekte zu den Stars dieses Films zählen“, sagt der Oscar-preisgekrönte Koordinator der Spezialeffekte, Colin Chilvers. „Er wollte ganz groß aufdrehen: Spannung, Tempo und Dynamik! Je größer die Einschusslöcher, je mehr Funken, desto besser für den Look des Films. Deshalb nahmen wir uns vor, alles etwas zu übertreiben.“
Sie zählten durch, dass im Film 85 Leute umkommen. Für manche Einstellungen wurden 150 bis 200 pyrotechnische Einschusskapseln gleichzeitig vorbereitet – oft mussten mehrfach Wiederholungen gedreht werden, verschiedene Größen kamen zum Einsatz, manchmal sollten beim Einschuss die Funken sprühen, manchmal das Blut fließen.
Eine Einschusskapsel („Knallfrosch“) ist eine kleine Sprengkapsel, die ein Loch in den Gegenstand sprengt, hinter dem sie befestigt wurde. Chilvers’ Aufgabe bestand darin, den Einschuss realistisch wirken zu lassen, ohne dass dabei der Schaden entsteht, der normalerweise die Folge wäre. Schauspieler und Stuntleute schützt man dadurch, dass man zwischen ihrem Körper und der Zündkapsel eine Metallplatte anbringt. Die Computerzauberer fügten später Hunderte weitere Einschüsse hinzu.
„Den größten Teil unseres Drehbudgets haben wir für Knallfrösche ausgegeben“, sagt Chilvers. Er berichtet, dass neben 60 Litern Filmblut etwa 6000 Knallfrösche zum Einsatz kamen. „In diesem Film haben wir wohl mehr Blut gebraucht als in all meinen bisherigen Filmen zusammen!“
Bei der Zusammenstellung des „Shoot ’Em Up“-Teams meinte Produzentin Susan Montford zu Michael Davis: „Wenn du schon einen amerikanischen John-Woo-Film machen willst, warum holen wir dann nicht aus Hongkong den Kameramann, der das am besten kann?“ Kurz darauf kam Peter Pau an Bord.
Pau mochte vor allem Mr. Smith und das hohe Tempo des Films. „Dieser geradlinige Typ, der ein gutes Herz, aber ein steinernes Gesicht hat, passt hervorragend zum schnellen Tempo des Films – das interessierte mich“, sagt der Oscar-preisgekrönte Kameramann, der durchschnittlich 35 bis 55 Einstellungen am Tag schafft, indem er ständig mit zwei Kameras filmt.
„Ohne Peter Pau hätte ich diesen Film nicht drehen können“, sagt Davis. „Bei unserem Film müssen sehr viele Szenen eingerichtet werden, und er schafft das blitzschnell. Aber er gestaltet meinen Action-Tanz sehr elegant und mit ausgesprochen lyrischen Tönen. Außerdem half er mir mit der rot-grünen Farbpalette. Zum Beispiel fügte er in Smiths Unterkunft fluoreszierende grüne Leuchten hinzu. Und statt die Nacht in blaues Licht zu tauchen, verwenden wir das gelblich-grüne Licht der vorhandenen Natriumdampflampen.“
„Peter achtet bei der Ausleuchtung ganz genau auf die Farben – ich hoffe also, dass der Film dadurch eine größere Geschlossenheit bekommt, weil Peter den Einsatz der Farbe präzise kontrolliert“, sagt Davis.
„Michael hatte bereits genaue Vorstellungen von der Farbpalette des Films“, sagt Pau. „Das Blau verwenden wir nur in sehr blassen Tönen, während die Grün-, Gelb-, Orange- und Rottöne sehr kräftig sind. Insgesamt wirkt die Atmosphäre dadurch wärmer, aber ein paar kalte Farben kommen doch hinzu. Vor allem ist ,Shoot ’Em Up‘ ein sehr dynamischer Film. Um das Gefühl von Tempo zu vermitteln, drosseln wir die Geschwindigkeit nicht einmal in Szenen abseits der Action – so versuchen Michael und ich einen neuen Filmstil zu schaffen.“
70 bis 80 Prozent der Ausleuchtung einer Szene konnten schon von langer Hand vorbereitet und ferngesteuert werden – so ließen sich Scheinwerfer sehr schnell aus- oder einschalten, was das Tempo der Dreharbeiten wesentlich beschleunigte.
Ein weiterer entscheidender Aspekt für den Look von „Shoot ’Em Up“ ergab sich durch die frühe Zusammenarbeit zwischen Michael Davis und Produktionsdesigner Gary Frutkoff: Der erschien zu ihrem ersten Treffen mit Dias, die er aus Foto-Blogs von Häuserruinen in Toronto und Montreal zusammengestellt hatte. Große Teile des Bildlexikons, das sie bei ihrer Arbeit später verwendeten, stammen aus dieser Fotosammlung.
„Michael erklärte mir, dass er die Story als eine einzige große, durchgehende Action-Sequenz begreift – eine einzige große Verfolgungsjagd, eine einzige große Schießerei“, sagt Frutkoff, der sich mit dieser Vorgabe an seine Entwürfe machte. Davis wollte Mr. Smiths Welt als optische Einheit präsentieren. Sets und Drehorte sollten sich in diese Welt einordnen – die Gebäude dienen als Spielplatz der Action, deren Tempo sich während der Handlung ständig steigert. Davis und Frutkoff kümmerten sich auch um Details für jede der handelnden Figuren – ohne zu viel über sie zu verraten. Davis wollte nämlich die Vorgeschichte seiner Helden möglichst im Dunkeln lassen, damit die Zuschauer sich fragen, was dahinter steckt – nichts sollte zu offenkundig oder vorhersehbar sein. Davis legte außerdem Wert auf humorvolle Einlagen, ein weiteres wesentliches Element dieses Konzepts.
„Der Film spielt in einer realen, deprimierenden städtischen Umgebung, doch sie wirkt überhöht, übertrieben als Pendant zu der überhöhten Action“, sagt Frutkoff. „Wir versuchen Smith als Figur zu definieren. Der Mann ist emotional traumatisiert, kann aber im Notfall über sich hinauswachsen und seine Probleme heldenhaft bewältigen. Gleichzeitig decken wir Schicht für Schicht das Geheimnis dieses Mannes auf. Er ist ein Genie, eine überlebensgroße Figur wie James Bond, doch er agiert in einer völlig anderen sozioökonomischen Welt. Seine Umgebung macht deutlich, was ihm im Kopf herumgeht. Das urbane Umfeld wirkt deprimierend – als Gegenpol zu dem immer wieder durchscheinenden Humor. In Smiths Umgebung finden sich Dinge, die er auf der Straße aufgelesen hat – Metall, Holz, Draht, Schnüre und Seile. DQs Wohnung wirkt dagegen eher gefühlsbetont, raffiniert und farbenfroh“, sagt der Produktionsdesigner, der in diesem Fall vor allem die Farben Rot, Grün und Gold einsetzte. „Immer wieder versuchen wir die Sets zu überhöhen – ohne dass dies von der Handlung ablenkt.“
Mr. Smiths Umgebung ist vom Glamour meilenweit entfernt – er wirkt wie ein heruntergekommener Typ, der in einer abbruchreifen Bude lebt, für die sich niemand mehr interessiert. Er hat sich dort eingelebt, seine Persönlichkeit und seine Fähigkeiten hinterlassen sichtbare Spuren.
„Gary Frutkoff hat mit Steven Soderbergh an ,The Limey‘ (The Limey) und ,Out of Sight‘ (Out of Sight) gearbeitet – uns war also klar, dass er die schnörkellos realistische Umgebung genau kennt, in der unsere Filmhelden leben“, sagt Produzent Don Murphy.
„Wir streben eine durchgehende Ästhetik an, müssen uns aber auf die ständigen Action-Sequenzen einstellen“, sagt Frutkoff weiter. „Wir mussten Objekte entwerfen, die man in die Luft sprengen kann, um sie anschließend so schnell wie möglich wieder zusammenzusetzen. Auf jedem Set gibt es Bereiche, über die man immer wieder rutschen, springen oder mit denen man kollidieren kann. Mit dieser Logistisk waren wir voll und ganz ausgelastet.“
Genauso wichtig war es, jedes Kostüm gleich in mehrfacher Ausfertigung parat zu haben: Clive Owen standen 14 Jeans, 14 Pullis und sechs Ledermäntel zur Verfügung. „Clive wechselt im Film zwar nie das Outfit, aber wir brauchten das gleiche Kostüm auch für sein Double, seinen Stuntman und sein Lichtdouble – also täglich vier Kostüme“, sagt Kostümbildnerin Denise Cronenberg. „Außerdem nutzt sich seine Kleidung im Zug der Action ab, es kommen Einschusslöcher hinzu. Weil Mr. Smith auf der Straße lebt, wird er mit der Zeit immer schmuddeliger. Schießereien sind nun mal Drecksarbeit. Nur am Ende des Films wechselt Clive einmal das Kostüm.“
Die 16 Männer des sogenannten Einzelgängers (Greg Bryk) tragen alle ähnlich graue Anzüge, weiße Hemden, schwarze Krawatten und Trenchcoats. Cronenberg besorgte über einen Herrenausstatter in Toronto 20 graue Anzüge, 20 Krawatten und 20 Trenchcoats aus ganz Kanada. Für Hertz’ Leute kaufte sie 80 schwarze Lederjacken unterschiedlicher Stile. „Alle Killer tragen Schwarz, manche zusätzlich auch Sonnenbrillen“, sagt die Kostümbildnerin. „Monica spielt ein Callgirl, die einzige Frau des Films. Sie sollte wie eine Hure aussehen, dabei aber Klasse haben.“ Die Schauspielerin trägt eine fuchsienrot-violett-pinkfarbene kurze Jacke von Fendi, einen schwarzen Lederrock mit Schlitz und ein rotes Seidenkorsett von Dupioni, um den Farbvorgaben zu entsprechen. Im Bordell trägt sie ein sexy dunkel-smaragdgrünes Outfit, die Kopie eines Kleides aus den 30er-Jahren. Am Ende des Films ist sie in einem rosa Dairy-Queen-Outfit zu sehen. Paul Giamatti gefiel sein brauner Anzug mit dem lila Hemd: „Hertz soll dadurch ein wenig auffallen.“
Zu den Namen der Haute Couture, die bei den Kostümen ins Spiel kamen, zählen Giorgio Armani, Fendi, Christian Louboutin (die berühmten roten Sohlen) sowie Reizwäsche des britischen Unternehmens Agent Provocateur und Lederkleidung von Roots.
Eines von Mr. Smiths Abenteuern findet in der Luft statt – es kommt zu einer Schießerei unter Fallschirmspringern, mit der sich Michael Davis in der Liste der größten Feuergefechte der Filmgeschichte verewigen möchte. Auf jeden Fall gehört diese Sequenz zu den aufwändigsten Szenen des Films, denn der animierte Testfilm gab eine sehr präzise Choreografie vor. Davis war überzeugt, dass sich Smiths Rollen, Überschläge und Haken beim Feuern nur vor einer Greenscreen filmen ließen. Über eine Woche dauerten die Dreharbeiten zu diesen Einstellungen – länger als bei allen übrigen Action-Szenen. Nur so ließ sich die in Davis’ Storyboard detailliert vorgegebene Einstellungsfolge exakt in reale Bilder umsetzen. „Ich hoffe, dass wir damit eine der originellsten Schießereien der jüngeren Filmgeschichte schaffen“, sagt der Regisseur begeistert.
Bei der Umsetzung dieser komplizierten Bewegungsabläufe hing Clive Owen an einem System von Flaschenzügen, mit dem man ihn sehr effektiv wie eine Marionette dirigieren konnte, während sich die Kamera ihrerseits auf einem Kran schlangenartig bewegte, um zu suggerieren, dass er im freien Fall durch die Luft schoss – gleichzeitig bliesen ihm die Windmaschinen durch Haar und Kleidung. Die Stunthelfer trugen grüne Outfits und wirbelten Owen über die Studiobühne um eine grüne Säule herum, oder er schwebte anmutig in der Luft, überschlug sich, tauchte nach unten, drehte sich um sich selbst, während er bei diesem Luftballett gleichzeitig seine Waffe abfeuerte. Auch andere Schauspieler flogen mit – orchestriert vom Kameramann und vom Regisseur. Wo die Schauspieler nicht weiterkonnten, übernahmen die Stuntleute.
Für diese Sequenz lieh sich Eddie Perez, Regisseur des 2. Drehteams („Blade: Trinity“), vom Cirque du Soleil eine Aufhängung, die dem Artistenkörper über ein Flaschenzugsystem Halt gibt, wobei der Körper sich aber trotzdem um sich selbst drehen und wenden kann, ohne dass er wesentlich abgesichert werden muss.
Perez entwarf das Spezialkorsett für Owen und sein Stunt-Double, weil sie ein wenig größer als die Zirkusartisten sind.
„Eddie Perez ist einer der großen Action-Spezialisten, die nie im Rampenlicht stehen“, sagt Don Murphy. „Er weiß, wie man Bewegung ins Bild bekommt und wie man sicherstellt, dass niemand dabei Schaden nimmt. Genau auf diese beiden Dinge kommt es bei einem Film wie diesem an.“
Vor Beginn der Dreharbeiten gewöhnte sich Owen mehrere Tage lang an die Drahtseile, die ihn beim Fallschirmspringen assistieren sollten. „Er hat dafür eine natürliche Begabung und sieht selbst aus wie ein Artist aus dem Cirque du Soleil“, kommentiert Michael Davis. „Er ist wirklich ein sehr talentierter Sportler.“
Obwohl Schauspieler und Team vor einer grünen Wand agierten und die Stunthelfer wie Aliens aussahen, weil sie von Kopf bis Fuß in Trikots gehüllt waren, die dem Grün des Hintergrunds entsprachen und nur die Augenlöcher freiließen, sieht man im fertigen Film während dieser mitreißenden Szene drei verschiedene Himmelsversionen – alle entstanden im auf visuelle Computer-Effekte spezialisierten Studio Mr. X Inc. in Toronto. „Außerdem schaffen wir komplett im Computer generierte Filmhelden, die Bewegungen ausführen, wie man sie an den Drahtseilen unmöglich hinbekommen würde“, sagt Brendon Taylor von Mr. X Inc.
„Zunächst sehen die Zuschauer die Erde aus 12.000 Meter Höhe. Man erkennt, was man aus einem Flugzeug in dieser Höhe wahrnimmt – Wolken, die im goldenen Sonnenlicht gleißen“, sagt der für die visuellen Effekte verantwortliche Edward Irastorza. „Smith stürzt in eine wabernde Wolkenbank, während die Fallschirmspringer aus dem Flugzeug springen und ihm folgen.“
Der zweite Teil des Kampfes findet innerhalb der Wolken statt – die Wolken wehen vorüber, während sich Smith ein Feuergefecht mit den Fallschirmspringern liefert. Die obere Wolkenschicht wird von der Sonne beschienen, unten hüllen sich die Wolken in Grau.
Im dritten Segment sehen wir, wie Smith aus den Wolken herausfällt und über der Stadt schwebt – hier kommt es zur abschließenden Schießerei mit seinen Verfolgern.
Kameramann Peter Pau ließ sich von dem atemberaubenden Himmel in „King Kong“ inspirieren – ihm gefiel die Idee, die Schönheit des Firmaments mit Gewalt und Tod im Vordergrund zu konfrontieren.
Zu den weiteren Stunts gehört eine Frontalkollision zweier Fahrzeuge, bei der Mr. Smith von einem Fahrzeug ins andere geschleudert wird: Er schießt die eine Windschutzscheibe heraus und kracht durch die andere, um schließlich in dem Transporter zu landen, wo er die darin sitzenden Bösewichte niedermäht. Der Crash wurde real gefilmt. Die beiden Fahrzeuge fuhren mit 40 km/h aufeinander, was einer Aufprallgeschwindigkeit von 80 km/h entspricht. Die Sicherheitsvorkehrungen zahlten sich aus. Die mit Helmen und Armschienen geschützten Stuntmänner waren in den Fahrzeugen festgeschnallt und kletterten dann unverletzt aus den Wracks. Andere Einstellungen dieses Stunts drehte man vor der Greenscreen: Ein an einem Draht aufgehängter Stuntman fliegt von einem Wagen in den anderen. In einer weiteren Autoverfolgungsjagd springt Mr. Smith von einer Brücke und kracht durch ein Dachfenster. Bei dieser Einstellung stürzte Owens Stunt-Double an einem Fallseil hinab und fiel durch ein speziell angefertigtes, übergroßes Dachfenster.
Bei einer anderen gigantischen Schießerei seilt sich Owen vier Stockwerke tief in einem Treppenhaus ab, während er eine Maschinenpistole abfeuert und Hertz’ Armee das Feuer auf ihn erwidert. Insgesamt etwa 80 Stuntleute kamen bei den Dreharbeiten zum Einsatz.
Die visuellen Effekte kombinieren jedoch nicht nur den real gefilmten Hintergrund mit den Greenscreen-Action-Szenen, sondern dienen unter anderem auch dazu, beispielsweise das Gesicht des echten Babys digital auf das animatronische Baby zu übertragen oder das Gesicht des Stuntmans durch Owens Gesicht zu ersetzen. Außerdem schufen die Computerexperten einen virtuellen Wagen, der sich überschlägt, ein virtuelles Flugzeug für die Fallschirmspringersequenz und ein virtuelles Skalpell, das in einer Kampfszene mit Hertz Smiths Hand durchschneidet.
Obwohl „Shoot ’Em Up“ von John Woo beeinflusst ist, entwickelt Autor/Regisseur Davis das Genre mit irrwitzigen Einfällen deutlich weiter – die Begeisterung selbst der abgeklärtesten Kinofans ist ihm gewiss.
„Viele Action-Filme bestehen aus vier Action-Sequenzen, die jeweils von 20 Filmminuten mit Dialogen unterbrochen werden. Doch unser Film hat wirklich Tempo. Er enthält elf Action-Sequenzen, und die Dialoge dazwischen wirken ebenso temporeich – wie ,Lola rennt‘ mit Kanonen. Das gefällt mir besonders, denn es ist unsere Liebeserklärung an das Kino durch Bewegung“, sagt Davis, der sein animiertes Testvideo Einstellung für Einstellung umgesetzt hat.
Monica Bellucci lacht: „Mr. Smith wirkt wie ein Trash-James-Bond, und ich sehe wie ein sehr seltsames Bond-Girl aus. Der Film ist wirklich echt cool und sexy.“
Michael Davis sagt: „Wir wollen mit unserem Film unterhalten. Jeder Film schafft seine eigene Welt, eigene Regeln. Und wenn man denen treu bleibt, kommen die Zuschauer auch auf ihre Kosten. Ich wende mich an die Hardcore-Action-Fans, die sich für gewaltige Action-Ballette begeistern. Am coolsten wirkt letztlich Clive Owen mit der Knarre in der Hand. Er ist ein mitreißender Action-Held.“ Und grinsend fügt er hinzu: „Als Kind wollte ich James Bond sein… heute will ich Clive Owen sein!“
„,Shoot ’Em Up‘ erfüllt alle Erwartungen, die das Publikum mitbringt, doch der schwarze Humor und die unverwechselbaren Typen mit ihren Macken heben den Film deutlich über das Übliche hinaus“, sagt Paul Giamatti.
Und Owen fügt hinzu: „Ich kann absolut garantieren, dass ,Shoot ’Em Up‘ alles übertrifft, was die Zuschauer bisher erlebt haben. Wer Action liebt, kommt wirklich auf seine Kosten.“
Produzent Don Murphy fasst zusammen: „Männer begeistern sich für Action – sie identifizieren sich mit Clive und träumen von Monica. Frauen lieben Clive und Paul und finden Clives und Monicas Beziehung sexy. Und Filmfans sind rundum begeistert!“
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